3. Bericht aus Bolivien (25.8.2003)


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La Paz, 21.8.2003

Liebe Freunde,

nach 18 Tagen, Wüste, Kälte, Sand und Staub, aber auch unvergesslichen Flügen und Eindrücken sind wir gestern von unserer Tour in den Süden des Altiplanos nach LaPaz zurückgekehrt.

2400 km haben wir zurückgelegt, mindestens zwei Drittel hiervon auf holprigen Wüsten- oder Steppenpisten. Ein Weltenbummler, den wir trafen meinte, Bolivien hätte das schlechteste Straßennetz der Welt. So ist es nicht verwunderlich, dass wir gelegentlich nur 15 km pro Stunde voran kamen.

Unsere erste Station war der Salar de Uyuni, der größte Salzsee der Welt mit über 10000 km_ Fläche. Unsere Unterkunft war ein völlig aus Salz gebautes Hotel am Rande des Salars. Empfangen wurden wir hier von einem Sandsturm, der es in sich hatte: 75 km/h Wind und Sichtweiten von zum Teil nur 10 m. Wir kauerten in unseren Autos an der einzigen Tankstelle der Gegend, die uns mangels Strom den ganzen Tag kein Benzin in unsere Tanks pumpen konnte.

Strom gibt es in dieser abgelegen Gegend nur stundenweise. Wasser im Winter oft gar nicht. Aufs Waschen und Duschen muss man tagelang verzichten. Anfangs fällt’s schwer, später wird’s zur Gewohnheit.

Am Salar vermaßen wir in gewohnter Weise den Wind, und zwar gleichzeitig mit zwei Teams vergleichend auf der Salzfläche und in der angrenzenden Steppe. Da sich die weiße Fläche nur sehr wenig aufheizt, stellten wir in der Mitte des Salar praktisch Windstille fest, während es am Rand heftig wehte. Jochen überquerte den Salar mit dem Jeep (2 x 145 km Strecke) und vermaß die Albedo.

Vom Salar ging es weiter Richtung Süden, immer nahe der chilenischen Grenze. Es gibt hier kaum noch Ortschaften, da diese Gegend, der Lipez, zu unwirtlich ist. Andererseits hat sich ein bescheidener Tourismus entwickelt. Dieser besteht aus vier- bis siebentägigen Jeep-Fahrten auf trockenen Wüstenpisten, wobei alle wesentlichen Touristenattraktionen angefahren werden. Neben der eindrucksvollen Gebirgswüste an sich sind die diversen Lagunen, die Geysire "Sol de Manana", viele Gesteinsformationen und für Bergsteiger auch ein paar lukrative Gipfel wie der Vulkan Licancabur die wesentlichen Ziele. Übernachtet wird in zum Teil sehr einfachen Lodges, die kaum mehr als den Charme eines Sträflingslagers aufweisen, zum Teil aber auch in erstaunlich luxuriösen Hotels mit solarbetriebenen Warmwasserduschen. Zu bedauern ist jedoch, dass der übermäßige Jeepverkehr seine deutlichen Spuren in der Landschaft hinterlässt. Wird eine Straße zum Waschbrett, so fährt man einfach auf einer neuen Piste nebenher. Da es jedoch auf dem Altiplano nur vier asphaltierte Straßen gibt, alle in der Nähe von La Paz, kann man sich ausrechnen, dass noch viele neue Jeep-Spuren gezogen werden, bis der Asphalt den 1000 km entfernten Süden erreicht.

Zweiter Messpunkt auf der Süd-Tour sollte Silala, sein, ein hochgelegener Pass nach Chile. Da dieser Ort aber auf keiner Straßenkarte eindeutig vermerkt war, definierten wir kurzerhand unser eigenes Silala, welches auch unsere Anforderungen an einen geeigneten Messort erfüllte. Wir waren hier knapp 4300 m hoch, und die Sonne heizte ungehindert den Wüstenboden auf. Für unsere drei Piloten ein Traum: mit fast jedem Flug wurde die 2000-m-Marke erreicht oder überschritten. Den absoluten Hit landete Philip mit einem Flug auf sage und schreibe 3217 m über Grund. Die absolute Höhe über NN war somit 7477 m. Natürlich ging dies nicht ohne eine gehörige Portion Thermikunterstützung vonstatten. Wir haben uns gewundert, dass unsere Robbe-Fernsteuerung (FC-28) über diese Reichweite klaglos funktionierte und sogar die aufgezeichnete Temperatur von —26 Grad an Bord überlebte.

Höhepunkt der Südkampagne und auch der am weitesten von La Paz entfernte Ort war die Laguna Verde unweit des Dreiländerecks Bolivien/Chile/Argentinien. Über einen tief eingeschnittenen Pass in der westlichen Kordillere wird hier der Altiplano mit einer regelmäßigen Westwindströmung versorgt. Eine positive Überraschung beim Eintreffen: die Lagune liegt nicht, wie fast alle Reiseführer behaupten, auf 4850 m, sondern genau 500 m tiefer. Auch die von Touristen berichteten Nachttemperaturen von —25 Grad wurden nicht ganz erreicht. Wir maßen bei Sonnenaufgang nur —17 Grad. Zum Glück hatten wir hier ein festes Dach in der natürlich unbeheizten Lodge über dem Kopf. Immerhin besser als das Zelt.

Der Flug- und Messbetrieb während der zwei Tage verlief bei moderaten Windgeschwindigkeiten (max. 12 m/s am Boden) in völliger Routine. Ein dritter Tag an der Lagune stand uns zur freien Verfügung. Fünf von uns versuchten die Besteigung eines Vulkans, dessen Höhe wir von unten völlig unterschätzt hatten. Kein Wunder, dass keiner den Gipfel erreicht hat. Dieser muss etwa 5650 m hoch gewesen sein. Jan hatte es bis auf 5465 m geschafft.

Am Nachmittag traf unser Frauenteam an der Lagune ein. Jochens Frau Anne sowie Gaby Lämmlein, Catherine Schäper, und Karin Reusswig hatte unabhängig von uns ihre eigene Tour auf dem Altiplano organisiert und verbrachten die folgenden zwei Tage mit uns.

Auf der Rückreise in Richtung La Paz wurden wir mit allen Tücken des unserer vier Autos konfrontiert. Auf den schlechten Pisten kann man nur froh sein, wenn alle vier Autos gleichzeitig funktionieren und man einigermaßen weiter kommt. Das Ärgerlichste waren ein paar Wassertropfen im Kraftstofffilter unseres roten Jeeps, die wir trotz Werkstattbesuchs erst nach zwei Tagen fanden. Da dieses Auto alle fünf Kilometer stehen blieb, hat uns allein dieser Fehler fast einen ganzen Reisetag gekostet.

Mit einem Tag Verspätung kamen wir schließlich 600 km weiter nördlich in Tambo Quemado an. Dieser Ort liegt direkt an der bolivianisch-chilenischen Grenze an der Straße von La Paz nach Arica (Chile). Die Topologie des Geländes verlangte es, dass wir im 15 km breiten Niemandsland zwischen den beiden Grenzposten arbeiteten. Eine delikaten Sache, denn schließlich sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern seit über 130 Jahren durch diverse Auseinandersetzungen und Gebietsabtretungen Boliviens an Chile belastet. Aus der jüngeren Vergangenheit kommt dazu, dass die Chilenen Pinochets Minenfelder entlang der Grenze noch immer nicht beseitigt haben.

Unsere Unterkunft in Tambo Quemado war von besonderer Art: Mangels geeigneter Lodges fanden wir in den Diensträumen der bolivianischen Drogenpolizei Unterschlupf für drei Nächte. Als wir von unseren Plänen, im Niemandsland zu messen, berichteten wurde gleich auch der chilenische Posten in Kenntnis gesetzt. Es erfolgte eine Einladung auf die andere Seite der Grenze, wo Wolfgang das Messvorhaben den chilenischen Offiziellen vorstellte. Positive Feststellung am Rande: Unter Grenzer-Kollegen versteht man sich hervorragend. Unser Leutnant bekam von seinem chilenischen Pendant gleich eine Flasche guten Cabernet Sauvignon zugesteckt.

Unsere Flieger hatten in Tambo Quemado erneut Probleme mit den Flugzeugantrieben. Die Motoren liefen nach unterschiedlich langer Laufzeit in einen thermischen Kollaps hinein, so dass die Steighöhe stark eingeschränkt war. Also wurde die Flugtaktik umgestellt: Man versuchte zunächst in der wirklich guten Thermik ohne Motor auf eine gute Ausgangshöhe zu kommen, um dann mit Motor noch einmal 800 bis 1000 m draufzusetzen. Auf diese Weise gelangen eine ganze Reihe von Flügen auf 1700 bis 2000 m über Grund.

Am Mittwoch, dem 20. August verließen wir unseren letzten Messort. La Paz empfing uns mit milden Frühlingstemperaturen und leider auch weniger klarer Luft. Der Donnerstag diente der allgemeinen Erholung. Am Freitag fuhr ein Teil unserer Mannschaft zur Außenstelle der Universität auf dem Chacaltaya (Labors für kosmische Strahlungsmessung in 5200 m Höhe). Von hier aus konnten wir ohne große Mühen (nach sechs Wochen sollte die Akklimatisation perfekt sein) den Chacaltaya-Gipfel mit 5395 m ersteigen.

Der Samstag stand im Zeichen eines Tages der offenen Tür der physikalischen Fakultät, auf dem auch unsere Messkampagne der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Hier flogen wir vor Hunderten von Zuschauern unser Modell auf einem Fußballplatz innerhalb des Campus von Cota Cota.

Anschließend wurde das Expeditionsmaterial für den Rücktransport verpackt. Die wenigen noch verbleibenden Tage werden zum Teil noch für persönlichen Ausflüge in den Yungas (Amazonas-Tiefland) oder zum Titicacasee genutzt. Natürlich müssen wir auch noch eine Reihe von Abschiedsfeten durchstehen.

Wir nehmen Abschied von einem Land, dessen Menschen und Landschaft wir während der vergangen sieben Wochen kennen und schätzen gelernt haben, aber auch von einem Land, das von der momentan schlechten Weltwirtschaftslage besonders hart betroffen ist. So wünschen wir Bolivien, dass es die Krise meistern, die fähigen Köpfe im Land behalten und der Jugend durch qualitative Bildung eine Zukunftsperspektive eröffnen kann.

Zum letzen Mal viele Grüße vom Altiplano,

 

Jan, Jochen, Martin, Philip, Ritschie, Sepp, Steffi, Stephan und Wolfgang

sowie

Anne, Catherine, Gaby und Karin




Dear Friends,

after 18 days of desert, cold, sand and dust, but also of unforgettable impressions and flights, we just returned to La Paz from our tour to the southern part of the Altiplano.

We drove as much as 2400 km, at least two thirds of this on unpaved, bumpy desert tracks. We met a hiker who told us that Bolivian roads seem to be the worst world-wide. So it is not surprising that we sometimes proceeded only 15 Kilometers per hour.

Our first measurement site was the Salar of Uyuni, the largest salt lake in the world with a surface of more than 10,000 square Kilometers. Here we slept in a hotel 100 percent made of salt (wall, tables, seats, beds, etc.). We were "welcome" by a really nice sand storm of 75 km/h wind speed and 10 m visibility. Of course, no measurements were possible under these conditions. We had to stay in our cars at a fuel station waiting for electricity to made the pumps fill our tanks.

In this remote area, electricity is only available for some hours per day. Water also is rate or completely unavailable in dry winter. One has to wait many days for the next shower. Initially, it’s hard, but with the time passing you get used to it.

We measured winds directly above the Salar and — for comparison — also above the desert some Kilometers apart. As the white surface only heats the winds were weak above the Salar. In its centre we encountered no wind at all. Jochen crossed the Salar by car (2 times 145 km) and measured Albedo.

Leaving the Salar we proceeded further south along the border with Chile. Population in this area called Lipez is extremely scarce, villages more or less inexistent. On the other hand, some tourism was developed in the last years. Four to seven days’ Jeep tours along desert tracks are offered to visit the most attractive sites like the various colourful Lagunas, the geysirs "Sol de Manana" and, for acclimatised mountaineers, some peaks like the Licancabur volcano. Overnight stay is offered in various locations from very simple lodges (having the charme of a windy garage) to surprisingly luxurious hotels with solar heated shower. However, it is regrettable that this kind of Jeep tourism leaves its traces in the landscape: if the route becomes too bumpy, a parallel track is opened, and so on. As there are only four paved roads on the Altplano, all close to La Paz, we still might have to wait a long time until asphalt arrives in southern Lipez, 1000 away from the Capital.

Second measurement site on the south tour was intended to be Silala, a high mountain pass to Chile. Unfortunately, none of our road maps clearly indicated this place, so we defined our own Silala when we found a favourable place to stay. At 4300 m MSL, the sun generated incredible thermals above the sand and our pilots exceeded 2000 m above ground during nearly every flight. All altitudes were topped by Philip in early afternoon thermals when he reached 3217 m above ground or 7477 m MSL. Surely the maximum ever reached by an electric powered model. We were surprised by the proper function of our RC gear (FC-28 from Robbe/Futaba) over this long range at on-board temperatures of —26 degrees C.

The scenic highlight of our tour certainly was the Laguna Verde (Green Laguna) close to the point where the frontiers of Bolivia, Chile and Argentina meet. Here the Altiplano is fed with a constant westerly air flow from Chile across a well defined pass. Surprising facts determined after arrival: the elevation of this site was not 4850 m MSL but 500 m less which means less exposed to wind and cold. Night temperatures became "warmer", we only measured —17 degrees C at sunrise whereas other tourists had reported —25 the week before. Fortunately we had a hard roof above our beds, of course in unheated rooms, but anyway better than sleeping in the tents.

Balloon and aircraft ascends during the two measurement days were performed at moderate wind speeds (12 m/s max.) with the routine from the previous sites. A third day at Laguna Verde was reserved for personal activities. So five of us tried to climb a near-by vulcano which seemed to be accessible, but — as we got to know later — was completely under-estimated by all of us. Finally, nobody reached the top that might have been 5650 m high. Jan performed best reaching 5465 m.

During the same afternoon our women’s team also reached Laguna Verde. Jochen’s wife Anne, Gaby Laemmlein, Catherine Schaeper and Karin Reusswig were underway independent from us and joined us for two days.

On the way back towards La Paz we encountered quite a lot of problems with our cars. You can be happy when all four cars perform simultaneously on these bad mountain and desert tracks and when you can proceed more or less continuously. The most embarrassing event was a couple of water drops in the fuel filter of our red Jeep which were found only after two days, despite a visit in a garage. This car lost power every five Kilometers, had to stop for a while and delayed our return to the north by nearly one day.

By a three days’ travel we moved 600 km north to Tambo Quemado. This town is on the Bolivian frontier with Chile on the road from La Paz to Arica (Chile). The topology of the region required our measurements to be carried out in the no-man’s land between the frontier posts which are at 15 km distance from each other. This was somewhat delicate as the relations between both countries are charged by various historical disputes and land losses from Bolivia to Chile. From more recent history, there are still Pinochet’s ground mines along the frontier, the removal of which Bolivia has been claiming for a long time, without success up to now.

Our lodging in Tambo Quemado was very special: As there was no suitable lodge available we got shelter in the premises of the Bolivian drug police for three nights. When we told them that we intended to work in the no-man’s land, they immediately informed the Chilenean border police. We got an invitation to the Chilenian post, and Wolfgang presented them our measurement program. We registered that personal relations between colleagues of Bolivian and Chilenian border police were excellent despite discrepancies on higher political levels: as a gift, our tenant immediately was offered a bottle of good Chilenian Cabernet Sauvignon.

Our pilots encountered renewed problems with the aircraft drives. The ran into a thermal collapse before the batteries were empty so that the ceiling altitude got significantly reduced. The pilots developed a new flight strategy by trying to get as high as possible in thermals without motor and than to climb for additional 800 to 1000 Meters using the motor. Doing so, we mostly reached 1700 to 2000 m. The reason of the failure could not be detected and must be clarified when we are back in Germany.

On Wednesday, August 20th we definitely left our last measurement site. La Paz received us with mild spring temperatures but unfortunately also with upcoming dust in the air and thereby reduced visibility to the near-by mountains. Thursday was reserved for recreation, shopping and city tours. On Friday, some of our team visited the annex of La Paz university at the Chacaltaya mountain at 5200 m elevation. This lab was built in the fifties to investigate all kinds of cosmic radiation. From the lab, it was only an easy 45 min walk (acclimatisation was perfect after six weeks) to the Chacaltaya peak, 5395 m.

Saturday was reserved for presenting our campaign during an open door’s day at the Physics department of the University. We flew our plane on a football ground, right in the centre of the Cota Cota site in La Paz, watched by hundreds of spectators.

Finally we packed all our equipment for the return to Germany. A few remaining days will be used for personal trips to the Yungas (Amazonas lowlands) or to Lake Titicaca. Of course, there are also a lot of farewell parties to celebrate.

We will be leaving a country, the people and landscape of which we got to know and to love during the past seven week. But we are also leaving a country that is severely confronted by the current world-wide economic situation. So we whish Bolivia that they master this crisis, that they keep their key personal in their country and that they offer perspectives to their children by an appropriate level of education.

These are our last greetings from the Altiplano. See you soon in Germany,

Jan, Jochen, Martin, Philip, Ritschie, Sepp, Steffi, Stephan and Wolfgang

as well as

Anne, Catherine, Gaby und Karin


 

 

Chers amis,

après 18 jours de désert, de froid, de sable et de poussière, mais aussi de vols et dìmpressions inoubliables, nous sommes rentrés hier de notre tour dans la partie sud de l’Altiplano.

Nous avons fait 2400km, plus des deux tiers sur des pistes quelquefois à peine carrossables. Un Globetrotter, que nous avons rencontré, nous a dit que la Bolivie avait le plus mauvais réseau de routes du monde. Ce n’est pas étonnant que, à certains endroits, nous n’avancions qu’à 15km à l’heure.

Notre première station a été le Salar de Uyuni, le plus garnd lac salé du monde avec plus de 10.000 km_ de superficie. Nous avons couché dans un hotel construit entièrement en brique de sel au bord du salar. Nous avons été acceuills par une tempête de sable qui soufflait à 75km / h. Nous avions une vue de 10m. Nous nous sommes réfugiés dans les voitures à la seule pompe à essence du coin, qui, par manque d’électricité n’a pas pu, de toute la journée, nous remplir nos réservoirs.

Dans ces régions éloignées, il n’y a que quelques heures par jours du courrant. En hiver, il n’y a quelque fois pas d’eau. Impossible de se laver des jours entiers!. Au début, c’est difficile, après on s’habitue.

Au Salar, nous avons, comme d’habitude, mesuré le vent, et ce parallelement avec 2 groupes: l’un sur la surface salé, l’autre sur la steppe avoisinante. Comme la surface blanche s’échauffe à peine, nous avons remarqué qu’il n’y a pratiquement pas de vent au milieu du salar. Par contre, au dessus de la steppe, il y avait un vent soutenu. Jochen traversa le Salar en jeep ( 2 fois 145 km) et mesura la radiation reflétée (Albedo).

Du Salar, nous nous sommes dirigés encore plus vers le sud, de plus en plus près de la frontière chilienne. Ici, il y a très peu de localités, car la région, le Lipez, est très pauvre. D’un autre côté, depuis quelque temps, s’y est développé un peu de tourisme. Celà consiste à faire un tour de 4 à 7 jours en jeep où l’on passe par tous les endroits interessants à voir. A côté du désert montagneux très impressionnant, ce sont diverses lagunes , les geyseires "Sol de Manana, beaucoup de formations rocheuses et pour les montagnards des sommets à gravir, comme le vulcan Licancabur. On passe la nuit dans des lodges très simples, qui ont à peine plus de charme qu’un camp de prisonniers, mais quelques fois aussi dans des Hotel étonnement luxieurieux aux douches chauffées par génerateurs solaires. Dommage que la circulation des jeeps laisse des traces indélebibles dans le paysage. Quand une piste devient trop mauvaise, on l’abandonne et en trace une nouvelle à côté. Comme il n’y a sur l’Altiplano, que 4 routes goudronnées, et ce toutes aux environs de La Paz, on peut s’imaginer combien de nouvelles pistes vont encore être tracée dans l’avenir, avant que l’asphalte couvre les 1000 km jusqu’au sud.

Le deuxiéme point de mesure sur le tour vers le sud fut Silala, du nom d’un haut col vers le Chili. Comme l’endroit que nous avions choisi pour nos mesures n’avait pas de nom sur la carte, nous lui avons simplement donné le nom de ce col. Nous étions à 4300m et le soleil chauffait le sol désertique à plein.: un rêve pour les pilotes! A presque qhaque vol, nous avons atteint les 2000m ou plus. Le vol le plus spectaculaire a été fait par Philipp qui a atteint 3217m au dessus du sol, soit 7477m au dessus du niveau de la mer. Bien sûr, il a été aidé par les courrants thermiques. Nous nous sommes très étonnés que notre télécommande de Robbe (FC-28) a fonctionné sans problème sur une telle distance et aussi qu’elle a supporté la température de —26° mesurée à bord.


 

 


 

Photos :

Arboles de Piedra: Bizarre Formationen von Vulkangestein auf dem südlichen Altiplano
Strange Formations of volcanic stones on the southern Altiplano



Fliegen am Salzhotel: Stephan bereitet sich auf einen Start am Salzhotel auf dem Salar de Uyuni vor
Stephan is preparing a flight at the salt hotel on the Salar of Uyuni


Insel Incahuasi: Blick von der Insel Incahuasi auf den Salar de Uyuni
View from the island Incahuasi to the Salar of Uyuni


Lagune mit Flamingos: Eine kleine Lagune mit Flamingos auf dem südlichen Altiplano
A little Laguna with Flamingos on the southern Altiplano


Piloten mit Fliegern: Unsere drei Piloten Stephan, Wolfgang und Philip mit 2 ihrer Flieger
Our three pilots Stephan, Wolfgang and Philip with two of their model aircraft



Start Tambo Quemado: Start in Tambo Quemado, im Hintergrund der Sajama, 6542 m, höchster Gipfel Boliviens
Launch at Tambo Quemado, in the background the Sajama, 6542 m, highest peak of Bolivia



Wueste Silala: Sand, Salzseen und Vulkane: die Wüste bei Silala
Sand, Salt Lakes and Vulcanos: the desert near Silala



Chacaltaya: Auf dem Gipfel des Chacaltaqya, 5395 m (Jan, Wolfgang, Catherine, Gaby, Stephan)
On the Chacaltaya, 5395 m (Jan, Wolfgang, Catherine, Gaby, Stephan)





 MFG-Markdorf, 25.08.03